Aus aktuellem Anlass hier nochmal die Anleitung von Farifeuern.ch zum richtigen Anfeuern eines Kaminofens:
Das Anfeuern
Anfeuern ohne Rauch – das ist eine innovative Methode, die den Schadstoffausstoss deutlich senkt. Mit dieser Technik entsteht viel weniger Feinstaub und das Holzfeuer wird deutlich umweltfreundlicher. Die Rauchbildung während der Anfeuerphase wird dank dieser Methode vermindert und über die gesamte Abbrandphase entweicht kein sichtbarer Rauch. Das Brennholz brennt von oben nach unten. Dadurch brennt es langsamer ab, der Verbrennungsprozess kann besser kontrolliert und gesteuert werden...
Diese Anfeuermethode eignet sich für alle Anlagen mit oberem Abbrand (Cheminées, Kaminöfen, Kachelöfen und zentrale Stückholzfeuerungen mit obenliegendem Abgasabzug). Sie brauchen dazu vier trockene Tannenholzscheiter mit einem Querschnitt von ca. 3 x 3 cm und einer Länge von ca. 20 cm sowie eine Anzündhilfe. In einer Kreuzbeige legen Sie die vier Scheiter auf das vorher eingeschichtete Brennholz. Im Zentrum der Kreuzbeige, auf dem Brennholz platzieren Sie die Anzündhilfe. Wie das Ganze genau funktioniert wird Ihnen im nachfolgenden Film oder Merkblatt erklärt.
Tipp:
- Nehmen Sie kein Papier, sondern die im Film und im Merkblatt gezeigte Anfeuerhilfe – diese brennt länger und entwickelt mehr Wärme, wodurch das Holz besser zu brennen beginnt.
- Merkblatt: Richtig anfeuern (fairfeuern.ch)
- Film: Richtig anfeuern (fairfeuern.ch)
Das Nachlegen
Verwenden Sie zum Nachlegen trockenes, sauberes, gleichmässig gespaltenes Brennholz. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Scheite nicht zu gross oder zu klein sind. Damit das Holz rauchfrei und somit möglichst schadstoffarm abbrennt, braucht es genügend Sauerstoff. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Luftversorgung. Lassen Sie die Luftklappen immer offen, wenn Flammen sichtbar sind. Wichtig ist auch, dass der Feuerraum beim Anfeuern und Nachlegen nicht überfüllt wird. Beachten Sie unbedingt die Betriebsanleitung zu Ihrer Anlage. Wenn diese fehlt und Sie Hilfe brauchen, wenden Sie sich an einen Fachmann. Tipps:
- Gute Zeichen sind: Lange Flammenbildung, kein oder kaum erkennbarer Rauch sowie weisse bis hellgraue feine Asche.
- Schlechte Zeichen sind: Sichtbare Rauchbildung während des Abbrandes, in der Folge starke Russablagerungen oder Teerrückstände im Brennraum, Rauchrohr oder Kamin und dunkelgraue bis schwarze Asche sowie starke Rauchbildung.
FAQ: Der Brennraum wird schwarz. Was sind mögliche Ursachen?
- Zu feuchtes Brennholz
- Zu wenig Holz
- Zu kleines Feuer, der Brennraum wird nicht heiss
- Zu wenig Verbrennungsluft
Quelle: fairfeuern.ch
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